Gartenbewässerung

Der Bau eines eigenen Brunnens senkt Wasserkosten und schont die Umwelt

Im Frühjahr ist im Garten viel zu tun: Kübelpflanzen müssen umgetopft, Beete bepflanzt und Sträucher geschnitten werden. Neben notwendigen Arbeiten kann das beginnende Gartenjahr jedoch auch genutzt werden, um neue Ideen zu verwirklichen und kleine bauliche Veränderungen vorzunehmen. Wer sich beispielsweise nicht länger über steigende Wasserkosten ärgern möchte, sollte über den Bau eines eigenen Brunnens nachdenken. Er bietet optimale Möglichkeiten, Trinkwasser und damit Kosten zu sparen. Ein weiterer Vorteil: Die Bewässerung des Gartens ist unabhängig vom Regenwasser möglich.

Brunnen als Alternative zu teurem Trinkwasser

Für die Gartenberegnung wird häufig wertvolles Trinkwasser verwendet, obwohl natürliches Grundwasser kostenlos zur Verfügung steht. Dieses Wasservorkommen kann durch einen eigenen Brunnen genutzt und so bares Geld gespart werden. Für den Bau eines Brunnens ist neben der zu fördernden Wassermenge vor allem die Größe der einzubauenden Pumpe entscheidend. Schlanke Unterwasserpumpen wie beispielsweise die SQ von Grundfos erfordern einen Brunnen mit nur 3" (80 mm) Durchmesser, den ein Brunnenbauer je nach Tiefe und Bodenverhältnissen in weniger als einem Tag erstellt. Die notwendigen Kleinbohrgeräte passen durch jede Gartenpforte und benötigen nur eine geringe Arbeitsfläche, die schnell wieder zuwächst.Die Unterwasserpumpe SQ wird fest im Brunnen eingebaut und arbeitet absolut geräuschlos. Die Handhabung ist einfach:
Dank der Drucksteuerung Presscontrol schaltet sich die Pumpe beim Öffnen einer angeschlossenen Zapfstelle automatisch ein und wieder ab, wenn kein Wasser mehr fließt. Eine elektronische Regelung verhindert, dass der Brunnen leergepumpt und die Pumpe beschädigt wird. Zur Stromversorgung reicht ein normaler Wechselstromanschluss (50 Hz, 230 V), ein zusätzlicher Schaltkasten ist nicht erforderlich. Für die einfache Installation bietet Grundfos je nach Anforderungen drei anschlussfertige Paketlösungen, die alle erforderlichen Komponenten enthalten.

Weitere Informationen rund um den Brunnenbau und die Wahl der richtigen Pumpe unter www.eigener-brunnen.de

Nutzung von Regenwasser

Ist der Bau eines Brunnens aufgrund regionaler Gegebenheiten nicht möglich, muss dennoch kein Trinkwasser verwendet werden: Mithilfe einer mobilen selbstansaugenden Gartenpumpe kann gesammeltes Regenwasser oder Wasser aus Teichen und Flüssen zur Gartenbewässerung genutzt werden. Ein Beispiel ist die Gartenpumpe JP von Grundfos, die Wasser aus einer Tiefe von bis zu acht Metern selbstständig ansaugt. Durch ihr kompaktes Design ist sie leicht zu handhaben und sowohl mobil als auch stationär einsetzbar. Ein korrosionsbeständiges Edelstahlgehäuse macht sie besonders robust und sorgt für eine lange Lebensdauer.

GARTENBEWÄSSERUNG

GIEßKANNEN SCHLEPPEN IST PASSÉ

In der Hängematte entspannen, auf der Terrasse grillen, üppiges Grün und bunte Blütenpracht genießen – die Sommerzeit im eigenen Garten ist etwas Herrliches. Doch in heißen Monaten wollen Rasen und Pflanzen gut mit Wasser versorgt sein. Sonst verwandelt sich jede grüne Oase schnell in eine karge Steppenlandschaft. Für manchen Hausbesitzer bedeutet das: Gießkannen schleppen oder mit langen Wasserschläuchen hantieren, wenn man lieber im Liegestuhl ausruhen würde.

Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie die Gartenbewässerung bei der Planung für Ihren Neubau oder Ihre Hausmodernisierung unbedingt mit einbeziehen. An erster Stelle steht dabei die Überlegung, dass dort, wo Sie im Sommer Pflanzen gießen wollen, in erreichbarer Nähe ein Außenwasserhahn installiert werden sollte.

Besonders komfortabel und wassersparend ist eine automatische Bewässerungsanlage mit programmierbarer Steuerung, die das Wasser wohldosiert verteilt. Damit machen Sie sich selbst das Leben leichter und tun auch Ihren Pflanzen etwas Gutes. Denn in heißen Sommern sind die frühen Morgenstunden die beste Zeit zum Gießen – die Pflanzen werden geschont und das Gießwasser verdunstet nicht so schnell. Die Bewässerungsanlage lässt sich programmieren, und Ihnen bleibt es erspart, morgens um fünf den Gartenschlauch auszurollen. Noch ein Vorteil: Auch wenn Sie in den Sommerurlaub starten, übersteht der Garten Trockenperioden.

Für den Anschluss einer Bewässerungsanlage genügt meist ein normaler Außenwasserhahn. Durch halbelastische Kunststoffrohre gelangt das Wasser zu den Beeten oder zum Rasensprenger. Um Stolperfallen zu vermeiden, sollten die Rohre mindestens 30 Zentimeter tief in der Erde verlegt werden.

Foto: GC Gruppe

Eine besonders sparsame und umweltfreundliche Lösung schaffen Sie mit einer Bewässerungsanlage, die mit Regenwasser gespeist wird. Dafür benötigen Sie eine Zisterne, die über ein Fallrohr mit Regenwasser gefüllt wird. Oberirdische Zisternen fassen bis zu drei Kubikmeter Wasser und lassen sich einfach installieren. Wichtig dabei ist ein geregelter Überlauf, der überschüssiges Wasser in einen Teich oder in die Kanalisation leitet. Wir °celsisten beraten Sie gern.