WÄRME AUS DEM GRUNDWASSER

EIN BRUNNEN VOLLER ENERGIE

Welche Schätze im Verborgenen lauern, belegen viele Kurzentren auf eindrucksvolle Weise: Moderne Thermalbäder nutzen heiß sprudelnde Sole- oder Thermalquellen, die sie aus der Tiefe der Erde hinaufbefördern. Denn anders als Windkraft und Sonnenkraft steht die Erdwärme das ganze Jahr über ohne Schwankungen zur Verfügung. Dazu stellt sie eine ebenso preiswerte wie unerschöpfliche Energiequelle dar. Zwar dürfte es für Hausbesitzer noch etwas aufwendig sein, die eigene Thermalquelle für Heizzwecke im Garten zu erschließen – das Grundwasser jedoch wird schon heute für die Wärmegewinnung genutzt.

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Dies gelingt mithilfe von Wärmepumpen, die zu den großen Gewinnern bei den Heizsystemen zählen. Damit eine Wärmepumpe Grundwasser anzapfen kann, braucht sie einen Förderbrunnen. Darin steigt das rund zehn Grad Celsius warme Wasser hoch, im Gegensatz zur Außenluft ist diese Temperatur auch das ganze Jahr über konstant. Mithilfe eines Wärmtauschers kühlt das System das Wasser um drei Grad ab und leitet das abgekühlte Wasser über einen zweiten Schluckbrunnen wieder zurück ins Grundwasser. Die Technik macht sich damit die Tatsache zunutze, dass sich Gase unter Druck erwärmen. Dabei sind wasserschutzrechtliche Vorschriften zu beachten.

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Ratsam ist eine zusätzliche Analyse des Grundwassers, um eine mögliche Verockerung der Anlage auszuschließen. Diese entsteht, wenn sich Mineralien aus dem Wassers mit dem Luftsauerstoff zu schwerlöslichen Oxiden verbinden, die den Betrieb der Wärmepumpe beeinträchtigen können. Sie möchten mehr erfahren? Wir °celsisten sind mit den Details rund um die Wärmepumpe vertraut und prüfen sorgfältig, ob sich diese Technologie für Ihre Planungen eignet. Sprechen Sie uns einfach an!
 

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