TRINKWASSERQUALITÄT

WASSER IST UNSER WERTVOLLSTES LEBENSMITTEL

Sauberes Wasser ist ein kostbares, lebenswichtiges Gut. Wie sehr wir an das hochwertige Leitungswasser gewöhnt sind, merken wir erst dann, wenn wir mal darauf verzichten müssen – etwa auf Reisen in Länder, die unter Trinkwasserknappheit leiden. Das Trinkwasser in Deutschland gehört zu den besten der Welt, allerdings auch zu den teuersten. Weltweit wird sauberes Wasser immer knapper. Es gibt also genug gute Gründe, mit Geschenk der Natur sparsam umzugehen.

Doch was genau ist Trinkwasser eigentlich? Mit diesem Oberbegriff wird das Wasser bezeichnet, das wir zum Trinken und Kochen sowie zur Körperpflege benutzen. Auch zum Geschirrspülen wird Trinkwasser benötigt. Rund 125 Liter Trinkwasser verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich pro Tag, doch nur fünf Liter davon werden tatsächlich getrunken oder zum Kochen verwendet.

Was bei uns aus dem Wasserhahn kommt, wird in puncto Qualität streng kontrolliert. Zum größten Teil stammt es aus Grundwasser und Oberflächenwasser, ein kleiner Anteil wird aus Quellen gewonnen. Als Grundwasser bezeichnet man das tief unter der Erde gespeicherte Wasser, Oberflächenwasser kommt aus Flüssen, Seen und Talsperren. In den Wasserwerken wird das Wasser so aufbereitet, dass es alle gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsanforderungen erfüllt. Etwa 6600 Unternehmen in Deutschland versorgen die Haushalte über das öffentliche Trinkwassernetz und garantieren die gleichbleibende Qualität vom Wasserwerk bis hin zum Hausanschluss.

Doch auf dem Weg durch das Leitungsnetz im Haus kann das Wasser verunreinigt oder belastet werden – beispielsweise durch den Kontakt mit veralteten Bleileitungen oder bei langen Standzeiten in Rohren, die selten benutzt werden. Was Sie selbst tun können, damit das Wasser bei Ihnen immer frisch und sauber aus der Leitung kommt, erfahren Sie unter den folgenden Menüpunkten zum Thema Trinkwasserqualität.

Foto: Grünbeck