In fünf Schritten zur Photovoltaikanlage

Schritt 1: Die Voraussetzungen klären

Viel brauchen Sie nicht, um eine effiziente Photovoltaikanlage zu betreiben. Die wichtigste Voraussetzung: Mindestens 15 Quadratmeter Dachfläche für die Solarmodule. Moderne Anlagen bringen dank hoch entwickelter Solarzellen auch bei wolkenverhangenem Himmel gute Erträge. Wer neu baut, sollte die Anlage gleich mit einplanen. Das spart Kosten und ist einfach umzusetzen. Aber auch bei Altbauten lässt sich eine Photovoltaikanlage nachrüsten.

Schritt 2: Die Anlage planen

Je mehr Strom Ihre Anlage erzeugt, desto rentabler ist sie. Denn: Für jede Kilowattstunde Solarstrom bekommen Sie dreimal so viel vergütet, wie Sie bei Ihrem Versorger bezahlen müssen. Entscheidend für die Leistung ist nicht allein die Größe der Anlage. Die Ausrichtung und Anordnung der Module, das Material, die Art der Montage und Anschlüsse sollten optimal aufeinander abgestimmt sein. Wir °celsisten haben Erfahrung auf diesem Gebiet und planen Ihre Anlage individuell und professionell.

Schritt 3: Kosten und Finanzierung berechnen

Für eine Photovoltaikanlage mittlerer Größe müssen Sie rund 15 000 bis 20 000 Euro investieren. Dabei können Sie von staatlichen Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen profitieren. Wichtig: Beantragen Sie Fördermittel schon in der Planungsphase, denn für nachträgliche Anträge gibt es kein Geld. Wir °celsisten sind in puncto Förderung immer auf dem neuesten Stand und holen das Optimale für
Ihr Vorhaben heraus.

Schritt 4: Genehmigungen und Steuerfragen berücksichtigen

Eine Baugenehmigung brauchen Sie für eine Photovoltaikanlage nur im Ausnahmefall. Etwa wenn Ihr Haus unter Denkmalschutz steht oder das Dach Asbest enthält. Sicherheitshalber sollten Sie sich aber bei der zuständigen Baubehörde erkundigen. Wenn Ihre Anlage den Strom ins Netz einspeist, gilt ihr Betrieb als unternehmerische Tätigkeit. Sobald die Investitionskosten abgedeckt sind und Sie mit dem Solarstrom Geld verdienen, müssen Sie Ihren Gewinn versteuern.

Schritt 5: Die Montage in Auftrag geben

Ideal für Solarmodule ist ein nach Süden ausgerichtetes Dach mit etwa 30 Grad Neigung. Leichte Abweichungen verringern die Leistung kaum. Bei einer Nachrüstung werden die Sonnenkollektoren auf den Dachziegeln angebracht. Moderne Systeme mit Schienen sind vom Fachmann im Handumdrehen installiert.
Eine elegante Lösung für Neubauten ist die Indachmontage. Dabei werden die Solarmodule in das Dach integriert. Ein Solar-Roof-System („Energiedach“) deckt die gesamte Dachfläche mit Solarmodulen ab. Diese sind auch als lichtdurchlässige Variante möglich, die zusätzliche Helligkeit ins Haus bringt.

Fazit: Für viele Hausbesitzer ist eine Photovoltaik-Anlage eine lohnende Investition in die Zukunft. Damit tun Sie etwas für den Klimaschutz, machen sich unabhängig von steigenden Strompreisen und verdienen Geld. Wichtig dabei: Die Anlage muss mit Augenmaß geplant und fachgerecht installiert werden.