In fünf Schritten zum guten Raumklima

Schritt 1: Den Bedarf analysieren

Eine automatische Belüftung ist für alle luftdichten Neubauten, aber auch für sanierte Altbauten sinnvoll. Wo keine frische Luft durch Ritzen hereinströmt, kann auch keine verbrauchte Luft hinaus. Wird hier nicht gründlich gelüftet, staut sich Feuchtigkeit, im schlimmsten Fall entsteht Schimmel. Hervorragende Luftqualität Tag und Nacht liefert eine fachgerecht geplante Lüftungsanlage.

Schritt 2: Die Gebäudehülle prüfen lassen

Ob Ihr Haus luftdicht gebaut ist, können wir mit einem Blower-Door-Test herausfinden. Dieses Verfahren entlarvt versteckte Energielecks. Dafür werden alle Türen und Fenster luftdicht verschlossen. Mit einem geeichten Ventilator saugt der Messtechniker dann Luft aus dem Gebäude. Dabei zeigt sich, wie dicht die Gebäudehülle ist.

Schritt 3: Das passende System auswählen

Recht preisgünstig ist eine reine Abluftanlage, bei der ein Ventilator die verbrauchte Luft in Küche, Bad und WC ansaugt und damit Unterdruck im Haus erzeugt. Über Durchlässe in den Wohnräumen strömt automatisch frische, gefilterte Luft nach.Die optimale, aber auch aufwendigste Lösung ist die zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Dabei versorgt ein Gerät alle Räume über ein Rohrsystem mit vorgewärmter Frischluft. Die verbrauchte Luft wird abgesaugt und über ein zweites Rohrnetz nach außen geleitet. Die Wärme aus der Abluft wird genutzt, um die Frischluft zu erwärmen. Das spart bis zu 30 Prozent Heizenergie.Mit Anlagen für einzelne Räume lassen sich Bad oder Küche belüften. Auch diese sind mit Wärmerückgewinnung zu haben. Im Vergleich zu zentralen Systemen brauchen Einzelgeräte wenig Platz und sind schnell, einfach und günstig installiert.

Schritt 4: Den Aufwand abschätzen lassen

Wie aufwendig der Einbau wird, hängt von der Anzahl der Zimmer und deren Raumaufteilung ab. Bei zentralen Systemen müssen Lüftungskanäle eingezogen, Öffnungen für die Zu- und Abluft geschaffen und ein geeigneter Platz für das Gerät gefunden werden. Dezentrale Geräte kommen ohne Lüftungskanäle aus, brauchen aber Zu- und Abluftschlitze in der Außenwand. Für eine zentrale Lüftungsanlage und die nötigen Umbauten bekommen Sie unter bestimmten Voraussetzungen öffentliche Fördermittel. Wir °celsisten beraten Sie auch in dieser Frage gern.

Schritt 5: Die Wartung und Reinigung in Auftrag geben

Im laufenden Betrieb verbraucht eine Lüftungsanlage Strom. Etwa alle vier bis acht Monate müssen das Gerät gereinigt und Filter gewechselt werden, auch Rohrleitungen und Ventile benötigen eine regelmäßige Wartung. Zugleich können Sie mit einer gut geplanten Anlage bis zu 30 Prozent Heizenergie sparen.

Fazit: Die Investition in perfekte Luftqualität ist ein Gewinn – nicht nur für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, sondern auch für den Wert Ihres Hauses.