HEIZUNGSPUMPEN

MODERNE HEIZUNGSPUMPEN SIND AKTIVE KLIMASCHÜTZER

Eine veraltete Heizungspumpe kann einer der größte Stromverbraucher im Haus sein und den Geldbeutel des Betreibers entsprechend schröpfen. Ihr Anteil an der Stromrechnung beträgt ca. 5–10% – mit den entsprechenden, umweltbelastenden Emissionen. Genauere Informationen dazu bieten Presseartikel und Broschüren von Herstellern, Energieberater und Institutionen wie der Deutsche Energieagentur (dena).

Alle kommen zu demselben Ergebnis: Eine moderne Hocheffizienzpumpe spart im Vergleich zu Alt-Pumpen einen Großteil der benötigten Antriebsleistung ein.
Was im Einzelfall wenig wirkt, summiert sich in der Gesamtzahl der ausgetauschten Pumpen auf eine stattliche Gesamt-Energie- und -CO2-Einsparung, d.h. mit einem Tausch wird jeder Haushalt zum aktiven Umwelt- und Klimaschützer. Ein Beispiel ist die Hocheffizienz-Umwälzpumpe „Alpha 2“ von Grundfos, die etwa 80% weniger Antriebsenergie benötigt. Bisher knapp zwei Millionen weltweit installierte Pumpen reduzieren den Energiebedarf um 1.920.000 MWh und vermeiden so 1.152.000 Tonnen Emission des Klimakillers Kohlendioxid. Schon beeindruckend, was eine unscheinbare kleine Heizungsumwälzpumpe als aktiver Klimaschützer in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu leisten vermag.

Bei der Heizungs-Umwälzpumpe handelt es sich um eine selbstregelnde Pumpe der höchsten Energieeffizienzklasse A. Dank der Drehzahlregelung und des Permanentmagnet-Motors kann die „Alpha 2“ den Verbrauch im Idealfall auf 5 W reduzieren. Eine Besonderheit ist die Auto-Adapt-Funktion: Mit dieser analysiert die Pumpe laufend die Verhältnisse in der Heizanlage und passt sich intelligent an die aktuellen Bedürfnisse an. Selbsttätig wählt sie die jeweils optimale Einstellung für den minimalen Energieverbrauch. 

 

PUMPEN

MEHR BEDIENKOMFORT

Vorbei die Zeiten, als der Heizungskessel am tiefsten Punkt des Hauses stets im Keller stehen musste. Denn warmes Wasser steigt aufgrund seiner geringeren Dichte in der Vorlaufleitung nach oben, während das abgekühlte Wasser im Rücklauf wieder nach unten fließt, um so erneut erwärmt zu werden konnte. Heute werden Heizungsanlagen vor allem als Pumpenheizungen gebaut – und eine Umwälzpumpe kümmert sich um die Zirkulation des Wasserkreislaufs. Mit dem erfreulichen Nebeneffekt, dass Heizungsanlagen in fast jedem Raum im Haus aufgestellt werden können.

Foto: Viessmann

Allerdings kann gerade diese kleine Einzel-Komponente auch einer der größten Energieschlucker im Haus sein: Im Betrieb verbraucht eine konventionelle Heizungspumpe bis zu fünfmal mehr Strom im Vergleich zu modernen sparsamen Modellen. Jedenfalls, wenn es sich um eine ungeregelte Pumpe handelt, die praktisch rund um die Uhr auf „Vollgas“ fährt und selbst dann Warmwasser fördert, wenn Thermostatventile an den Heizkörpern geschlossen sind. Hocheffiziente Neugeräte gibt es ab 300 Euro – neuerdings sogar mit Energielabel der Energieeffizienzklasse A.

Eine moderne Hocheffizientpumpe reagiert auf Veränderungen im Heizungsnetz und reduziert so zum Beispiel dynamisch ihre Leistung, wenn Heizkörper gedrosselt werden oder der Wasserdruck in der Leitung sinkt oder steigt. Auch während der Nachtabsenkung verbrauchen die Pumpen deutlich weniger Strom. In der Regel macht sich die Anschaffung bereits nach zwei Jahren bezahlt.

Foto: Brötje

Aber nur eine richtig eingestellte Heizungsanlage nutzt die Energie optimal. Damit Ihre Heizung die gewünschte Wärme sparsam und zuverlässig bereitstellt, müssen alle Komponenten richtig dimensioniert und optimal aufeinander abgestimmt werden. Vielfach kann selbst ein bereits in die Jahre gekommenes Modell mit der Berechnung eines sogenannten hydraulischen Abgleichs deutlich optimiert werden. Hier ermittelt der Fachmann zum Beispiel auch genau, wie viel Pumpendruck tatsächlich für den Transport des Heizungswassers zum jeweiligen Wärmeabnehmer benötigt wird und passt die Pumpenleistung entsprechend an. Das spart viel Geld und verhindert nebenbei auch das Auftreten störender Strömungsgeräusche. Sie möchten mehr erfahren? Bitte sprechen Sie uns an.

Foto: Vaillant